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Schwerin

 

Pressebericht zu Entwicklungstrends der Jugendhilfe in Schwerin

 


 

Vorlesestunde mit Kultusminister Henry Tesch in der Jugendhilfestation


J u l i   2 0 0 9:  Aus der Abenteuergeschichte „Das Bootsrennen“ von Fabian Lenk lasen Henry Tesch, Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern, und Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, am 8. Juli 2009 in der Schweriner Geschäftsstelle des Verbunds Soziale Projekte e. V. jungen Zuhörern vor. Die Geschichtensammlung mit dem aufregenden Bootsrennen ist Teil des Vorlesekoffer-Sortiments, zu dem neben 22 Kinderbüchern auch Spiele, Kinderzeitschriften und Lesetipps gehören. Kinderheime und ambulante Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern erhalten bis Ende 2010 im Rahmen der bundesweiten Initiative der Deutschen Bahn und der Stiftung lesen jeweils einen der roten Vorlesekoffer mit spannenden Büchern zum Vorlesen und Selberlesen.

„Wer Kinder wirklich nachhaltig für das Lesen begeistern möchte, der muss über den Leselernort Klassenzimmer hinaus denken,“ erklärte Kultusminister Tesch. „Mit ihrer Initiative setzt die Deutsche Bahn daher gemeinsam mit der Stiftung Lesen ein strategisch wichtiges Zeichen für die Leseförderung in Deutschland.“

Dr. Trettin betonte: „Dieses Projekt erreicht Kinder ganz unterschiedlicher Bildungsbiografien und kann insbesondere dort, wo es um elementare Chancenvermittlung geht, wichtige Akzente setzen. Daher bildet es einen Schwerpunkt im sozialen wie bildungsbezogenen Engagement der Deutschen Bahn."

 


 

SVZ - 16./17.12.2006

Junge Unternehmer mit sozialem Engagement

Wirtschaftsjunioren spenden für Streitschlichterausbildung
 
Schwerin (zvs) – Auch in diesem Jahr verkauften die Schweriner Wirtschaftsjunioren wieder Heißgetränke für Jung und Alt auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck. Die Wirtschaftsjunioren sind ein Netzwerk junger Unternehmer und Führungsnachwuchskräfte aus Westmecklenburg. Ihr Ziel ist es, die Wirtschaft zu fördern und Gesellschaft und Kultur in der Region aktiv mit zu gestalten. Sie führen Diskussionsveranstaltungen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Unternehmensbesichtigungen durch. Außerdem organisieren sie verschiedene Projekte. „Soziale Arbeit und Hilfe für Kinder und Jugendliche kann nicht nur Sache des Staates sein. Gerade angesichts knapper Kassen und öffentlichen Sparzwangs tragen auch private Unternehmen eine Verantwortung für die Gestaltung des Gemeinwesens“, sagt Matthias Bonk, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Mit dem Erlös ihrer diesjährigen Spendenaktion auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt unterstützen die Wirtschaftsjunioren die vom „Verbund für Soziale Projekte“ Schwerin durchgeführte Ausbildung von Streitschlichtern. Der Verbund bildet jedes Jahr eine Gruppe von Schülern der siebten oder achten Klasse zu Streitschlichtern aus. Die Schüler lernen dabei, wie sie Konflikte erkennen und sinnvoll darauf reagieren können. Die Schulen, an denen dieses Programm durchgeführt wurde, berichten von einer spürbaren Klimaveränderung an der Schule. Jugendhilfe wird vielerorts gebraucht, weil die Probleme immer komplexer werden. Aber oft fehlt es an notwendigen finanziellen Mitteln. Deshalb dankt der „Verbund für Soziale Projekte“ den Wirtschaftsjunioren Schwerin in besonderer Weise für die tatkräftige Unterstützung.





14.09.2006: Ludwiglust / MVregio Projekt REKOBIM

Außensprechstunden jetzt auch in Hagenow und Ludwiglust

Berufliche Integration von MigrantInnen - Seit dem 1. August 2006 gibt es beim VSP - Verbund für Soziale Projekte e.V.
 

das Projekt "Regionale Koordinierung und Vernetzung der beruflichen Integration von MigrantInnen im westlichen Mecklenburg".

"Ich freue mich, dass es uns Migrationsbeauftragten der Region Westmecklenburg gelungen ist, für das Verbundprojekt einen geeigneten Träger zu finden und die Fördermittel vom Land M-V einzuwerben", so Heidrun Dräger, Beauftragte für Gleichstellung und Migration des Landkreises Ludwigslust.

Frau Rode und Frau Jung als Ansprechpartnerinnen bieten individuelle Beratung für Hilfe suchende MigrantInnen ab dem 25. Lebensjahr an. Anzutreffen sind die beiden vorrangig in Schwerin, in der Lübecker Straße 29 (über der Kompetenzagentur). Aber auch in den Landkreisen Ludwigslust, Parchim, Nordwestmecklenburg und in der Hansestadt Wismar sind Außensprechstunden vorgesehen.

Ziel ist es, durch Kompetenzfeststellung, individuelle Begleitung sowie Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen vor Ort wie Migrationserstberatung, ARGE, Bundesanstalt für Arbeit, Ausländerbehörde, und Bildungsträgern, KlientInnen bei der Suche nach Arbeit, Beschäftigung oder Qualifizierungsmaßnahmen zu unterstützen.

Die Beraterinnen agieren unabhängig von Ämtern und Behörden im Interesse der Migrantinnen und Migranten. Die Beratungen erfolgen nach persönlicher Terminabsprache und sind kostenlos.

Unter folgenden Telefonnummern können Sie Termine (für Kontakte in Schwerin und für Außenberatungen) und Auskünfte zum Projekt REKOBIM erhalten: Olga Rode (0385 5219956) und Heike Jung (0385 5219911).

Sobald die geeigneten Räume für die Sprechstunden gefunden sind, können sich die Migrantinnen und Migranten auch in Ludwigslust und in Hagenow beraten lassen.



Schweriner Volkszeitung vom 22.10.2005, S. 18 - Schwerin/Uml.

Jungen Leuten neuen Halt geben

Experten aus Bundesministerium besuchten Kompetenzagentur
 
Altstadt – Hoher Besuch für die Kompetenzagentur in der Lübecker Straße: Zu einer ausführlichen Informationsvisite waren Ingrid-Barbara Simon und Peter Kupferschmid vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend zu Gast. Sie wollten sich über praktische Erfahrungen in der Arbeit mit mehrfach benachteiligten Jugendlichen zwischen 17 und 25 Jahren vertraut machen – gemeinsam mit weiteren Gästen von Stadtverwaltung, Sozialministerium des Landes und Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung.
 
Seit 2002 kümmern sich in der Kompetenzagentur drei „Fall-Manager“ langfristig, bis zu anderthalb Jahren, darum, dass die freiwillig kommenden jungen Leute, die gescheiterte Schulkarrieren oder abgebrochene Lehren hinter sich haben, individuelle eine schulische und berufliche Ausbildung erhalten oder in Arbeit vermittelt werden.
 
Berater kümmern sich derzeit um 138 Fälle
 
360 Jugendliche haben seit Gründung der vom Verbund für Soziale Projekte e.V. getragenen Agentur das Angebot zur Beratung und Betreuung genutzt“, so Mitarbeiterin Gunda Hartwig. Gegenwärtig bestehe Kontakt zu 138 jungen Leuten, intensive Betreuung erfahren 89 Jugendliche. Zu den besonderen Zielgruppen zählen junge Mütter und ausländische Jugendliche. „Mir hat die Kompetenzagentur Halt in schwierigen Zeiten gegeben“, sagt die 22-jährige Sabrina Schritt: „Ich fühle mich angenommen, so wie ich bin.“
 
Die Erfolge beeindruckten auch die Ministeriums-Experten aus Berlin. Die Arbeit der Schweriner Kompetenzagentur solle auf die Altersgruppe von 14 Jahren an ausgeweitet werden, so Peter Kupferschmid. „So kann frühzeitig auf die Berufswahl Einfluss genommen werden. Man muss nicht auf Probleme warten, sondern dafür sorgen, dass es erst gar nicht dazu kommt“, sagt der Initiator des Programms.




„Nimmst Du jemanden, wie er ist, wird er bleiben, wie er ist; aber gehst du mit ihm um, als ob er wäre, was er sein könnte, so wird er zu dem werden, was er sein könnte.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832),
dt. Dichter und Dramatiker