VSP-Logo
 



Die VSP gemeinnützige GmbH nimmt im Jahr 2009 ihre Arbeit auf.


Politik und Gesellschaft brauchen das Soziale in unserer Kultur, um das Gemeinwesen zu erhalten und zu befördern. Wir bauen mit: an einer Praxis des Hinsehens auf soziale Entwicklung, an der notwendigen Unterstützung für Einzelne, an dem Verbinden verschiedener Kompetenzen in unserer Stadt, in unserem Land.

Die Verbund für Soziale Projekte (VSP) gGmbH setzt sich zur Aufgabe, mit einer Reihe von Projekten soziale und berufliche Integration für Jugendliche, junge Erwachsene, Arbeitslose sowie Migrantinnen und Migranten und Zugewanderte zu befördern.

Innovative soziale Arbeit orientiert sich dabei an dem konkreten und veränderbaren Bedarf, am Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe, an der konkreten Kooperation mit Verwaltung, Politik und gemeinnützigen Trägern und an der ständigen Verbesserung.

 

Derzeitige  P R O J E K T E :

 


 
NORDKURIER - Artikel vom 25.06.2008

Caffier bringt neue Kreismodelle ins Spiel


Die fast schon verloren geglaubte Neuordnung der Verwaltungsgrenzen sowie der staatlichen und kommunalen Aufgaben (Struktur- und Funktionalreform) scheint nun doch einen Schub zu bekommen. Nach widerstreitenden Äußerungen aus den kommunalen Landesverbänden hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am 24. Juni 2008 unerwartet seine Vorschläge für künftige Kreisgrenzen vorgelegt - und damit Verbände wie Landesparlament in Zugzwang gebracht.

Schwerin (az). Das Innenministerium hat am 24. Juni 2008 seine favorisierten Modellvorstellungen für eine neue Verwaltungsstruktur im Land präsentiert. Demnach soll es künftig nur noch sechs oder sieben Kreise und zwei kreisfreie Städte geben. Nach Ansicht von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) „erfüllen beide Modelle die Vorgaben des vom Landtag verabschiedeten Leitbildes“.

Nach dem Sechs-Kreis-Modell würden vier mecklenburgische und zwei vorpommersche Landkreise entstehen. Nach dem Sieben-Kreis-Modell käme im Osten der Landkreis Neubrandenburg hinzu, der aus den Altkreisen Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow sowie der Stadt Neubrandenburg bestünde. Rostock und die Landeshauptstadt Schwerin blieben kreisfrei.


Um die Karte zu vergrößern klicken Sie bitte auf die Grafik.
Grafik: Marica Verjaal


Der Favorisierung dieser Varianten liegt eine vom Innenministerium erarbeitete Punktbewertung zugrunde. Sie erfasst die Möglichkeit zur Ausübung der kommunalen Selbstverwaltung, die angenommene Effizienz der Kreisgrößen und Einwohnerzahlen bis hin zu landsmannschaftlichen und historischen Gegebenheiten.

Die betroffenen Gebietskörperschaften und deren Landesverbände haben jetzt sechs Wochen Zeit zu den Vorstellungen des Innenministeriums Position zu beziehen. Minister Caffier sagte, er gehe davon aus, dass der Gesetzentwurf der rot-schwarzen Landesregierung zur Kreisstrukturreform im vierten Quartal in den Landtag eingebracht wird.

Der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der Enquete-Kommission, Heinz Müller, begrüßte die Vorstellung von Alternativ-Vorschlägen durch den Innenminister. Müller wollte aber noch keine der Varianten favorisieren. Der innenpolitische Sprecher der opositionellen Linksfraktion, Peter Ritter, äußerte die Befürchtung, dass nach der Präsentation neuer Kreiskarten „eine Funktionalreform offenbar völlig ausgeblendet werden soll“.

Landkreise in der Region werden aufgeteilt

Der Unterschied zwischen den beiden Reform-Varianten liegt nicht nur in der Zahl der Landkreise. Die bisherigen Kreise Demmin, Parchim und Uecker-Randow würden je nach Version aufgeteilt.

In der 6+2-Variante würden die Ämter Malchin-Land, Dargun und die Stadt Malchin in den Kreis Güstrow („Mittleres Mecklenburg“ nach altem Reformvorschlag) wechseln. Das Amt Plau am See dagegen würde von Parchim in den Müritzkreis („Mecklenburgische Seenplatte“) wechseln, ebenso das Amt Strasburg (derzeit Uecker-Randow-Kreis).
In der 7+2-Variante bliebe der jetzige Kreis Demmin unzerschnitten und würde mit dem Müritzkreis einschließlich Plau am See einen Großkreis bilden. Dafür würde der Uecker-Randow-Kreis horizontal geteilt. Alles oberhalb der Linie (Richtung Torgelow) würde zu Ostvorpommern geschlagen, alles südlich (Richtung Pasewalk) der Mecklenburgischen Seenplatte.

Nach dem vom Landtag beschlossenen Reformleitbild sollen die neuen Kreise im Regelfall 4000 Quadratkilometer groß sein und auch 2020 noch mindestens 175 000 Einwohner haben. nk


Reaktionen: Rügen kündigt Klage an

Kreisstruktur. Die Modellvorstellungen von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) lösen heftige Debatte aus.

Schwerin (az/dpa). Die Vorschläge von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) für eine künftige Gestaltung der Landkreisstruktur sind gestern von den Betroffen vorwiegend mit Zurückhaltung und Ablehnung bedacht worden. Der Geschäftsführer des Landkreistages, Jan-Peter Schröder, sieht im Zuschnitt der Kreise und der Festlegung der kreisfreien Städten zwar „wesentliche Kriterien aus dem Leitbild der Landesregierung verwirklicht“, vermisst aber Aussagen darüber, „wie die Übertragung von Verwaltungsaufgaben des Landes auf die Kreise erfolgen soll“. Hier gelte es noch, „dicke Bretter zu bohren“, sagte Schröder gegenüber Nordkurier.

Rügens Landrätin Kerstin Kassner (Die Linke) kündigte bereits Widerstand dagegen an, die Insel mit Nordvorpommern und Stralsund zu einem Landkreis zu vereinen. Für die vier kleinen kreisfreien Städte, denen ebenfalls der Verlust der Selbstständigkeit droht, äußerten Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König (CDU) und Wismars Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD) ihr Befremden über das Vorgehen des Ministers.

Kurz vor Ablauf der Frist, die ihnen von der Landesregierung für Stellungnahmen zu den Leitlinien der Verwaltungsreform eingeräumt wurde, passe der überraschende Vorstoß des Innenministers nicht in das Bild demokratischer Gepflogenheiten, hieß es.

Artikel vom 26. Juni 2008


 

Weitere Klagen gegen Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern


MELDUNG NDR1 Radio / Stand: 16.11.2006

Ungeachtet des "Stillhalteabkommens" der beiden Regierungspartner SPD und CDU wächst der Widerstand gegen die geplante Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Neubrandenburg und Greifswald kündigten zwei weitere CDU-geführte Städte Klagen gegen die Reform an. Spätestens Ende November würden die Klagen beim Landesverfassungsgericht vorliegen, kündigte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) am Donnerstag an. Nach Angaben des Neubrandenburger Rechtsamtes haben bislang neben elf von zwölf Landkreisen auch Wismar und Stralsund gegen die Reform geklagt.

Laut Gesetz werden 2009 die bestehenden zwölf Landkreise aufgelöst. Aus ihnen sollen fünf neue Kreise Gebildet werden, in die die bestehenden sechs kreisfreien Städte eingegliedert werden.


Städte beiben auf den Schulden sitzen

Neubrandenburg solle nicht die Kreisfreiheit verlieren, begründete Rechtsamtsleiter Peter Modemann die Klage. Sollte es dennoch dazu kommen, wollten Greifswald und Neubrandenburg in Finanz- und Personalfragen nicht schlechter gestellt sein, als die Landkreise. Diese könnten ihre Schulden zusammenführen, die bisher kreisfreien Städte dürften dies aber nicht, sagte Modemann. "Wir bleiben auf den Schulden sitzen, würden aber künftig über Kreisumlagen noch die Schulden der Kreise tilgen helfen", so der Rechtsamtsleiter. Zudem würden die Städte bei Immobilien, beispielsweise beim Übergang von Schulgebäuden an den Großkreis, nicht ausreichend entschädigt. "Wir sind das Gebäude los, von den Investitionen der letzten Jahre bekommen wir kaum etwas und bleiben auf Krediten sitzen", sagte er.


Auch CDU hält an Klage fest


CDU-Landeschef Jürgen Seidel hatte vor der Landtagswahl eine Freiwilligkeitsphase für Kreise und Kommunen verlangt, damit sich diese neu zusammenzufinden können. Die Union habe die Notwendigkeit neuer Verwaltungsstrukturen nie in Abrede gestellt, betonte er mehrfach. Nur den Weg dorthin, halte die Union für verfassungswidrig. Deshalb hält die Landtagsfraktion der CDU auch an ihrer Klage gegen die Verwaltungsreform fest.



 

Neue Shell Jugendstudie im September erschienen - Kontinuität seit über 50 Jahren für die Jugendforschung in Deutschland


Septemer 2006

Die 15. Shell Jugendstudie ist im September 2006 erschienen. Autoren der Studie sind erneut die renommierten Sozialforscher Professor Dr. Klaus Hurrelmann und Professor Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. TNS Infratest Sozialforschung mit Sitz in München verantwortet die Befragung der Jugendlichen.

Das Standardwerk der deutschen Jugendforschung ist unter dem Titel „Jugend 2006 – 15. Shell Jugendstudie“ im Fischer Taschenbuch erschienen und zeichnet wieder ein aktuelles Porträt der jungen Generation in Deutschland. Eine der zentralen Fragen in den anstehenden Befragungen von jungen Menschen ist erneut die Einstellung zu Werten. Gefragt wird unter anderem auch nach der Zufriedenheit mit der Demokratie, den Erwartungen an die Zukunft und nach dem Blick der jungen auf die alte Generation.

Shell unterstützt seit über 50 Jahren die Jugendforschung in Deutschland. In diesen fünf Jahrzehnten hat sich die Shell Jugendstudie als unabhängige und differenzierte Untersuchung über die Jugend in Deutschland einen Namen erworben.



 

Sozialministerin Dr. Marianne Linke hat das Kinder- und Jugendprogramm der Landesregierung vorgestellt, das heute vom Kabinett beschlossen wurde.


MVregio Landesdienst Schwerin/MV - 30.05.2006

"Kinder sind unsere Zukunft aber auch unsere Gegenwart. Mit dem Kinder- und Jugendprogramm trägt die Landesregierung zu einem kinderfreundlichen Mecklenburg-Vorpommern bei. Vom Programm geht eine Botschaft aus: Kinder sind in unserem Land willkommen", sagte die Ministerin.

Ausgehend von zehn Leitlinien werden für die Bereiche Familie, Kindertageseinrichtungen, Schule, Ausbildung und Freizeit in dem Programm Ziele und Qualitätsstandards der Kinder- und Jugendpolitik im Land bis zum Jahr 2010 definiert. Dazu die Ministerin: "Es geht um eine aktivierende, moderne Kinder- und Jugendpolitik für das Land. Gleiche Startbedingungen und Chancen stehen dabei im Mittelpunkt. Allen Kindern im Land soll unabhängig von Familienform und beruflicher Situation der Eltern eine harmonische Entwicklung ermöglicht werden."

Das Kinder- und Jugendprogramm verzahnt einzelne Maßnahmen und Angebote der Kinder- und Jugendpolitik miteinander. Die Ministerin betonte, dass das Land in vielen Bereichen bereits auf einem guten Weg sei: "Ich denke beispielsweise an die Bildungsoffensive in der Kindertagesförderung, die mit dem Kindertagesförderungsgesetz und dem verbindlichen Rahmenplan für die vorschulische Bildung gelungen ist. Ich denke auch an das längere gemeinsame Lernen bis Klasse 6, an die Ganztagsschule oder an die Landesinitiative zur Jugend- und Schulsozialarbeit."

Die Gewährung von Chancengleichheit, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen und die Förderung einer gesunden Lebensweise stehen im Mittelpunkt des Programms. Dazu die Sozialministerin: "Jedes Kind und jeder Jugendliche soll in seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden. Kinder und Jugendliche sollen bei allen sie betreffenden Angelegenheiten aktiv beteiligt werden. Soziale Kompetenzen, Toleranz und ein Verständnis für Demokratie sollen erlernt und erlebt werden. Mitmachen statt Zuschauen heißt die Devise."

Zu den im Programm formulierten Umsetzungsschritten gehört unter anderem die Weiterentwicklung der Rahmenplanung für die vorschulische Bildung auch auf die Drei- und Vierjährigen. Bildung, Erziehung und Betreuung sollen an den Schulen des Landes verstärkt als Einheit verstanden werden. Unter anderem soll dafür die Landesinitiative Jugend- und Schulsozialarbeit mit dem Ganztagsschulprogramm zusammengeführt werden.

"Schulen sind Stätten des Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung, aber auch der Vorbereitung auf das Leben", erklärte die Ministerin. Die Vorbereitung junger Menschen auf die Ausbildung soll verbessert werden, indem Ausbildung und Beruf frühzeitig im Schulunterricht Berücksichtigung finden. Dabei werden die Jugendlichen und ihre Eltern in Beratung, Orientierung und Berufsvorbereitung einbezogen. Über Partnerschaften, die Berufsfrühorientierung und Praktika sollen Schulen frühzeitig mit der Wirtschaft zusammenarbeiten.

Die Landesregierung garantiert darüber hinaus jedem Jugendlichen im Rahmen der Ausbildungsplatzoffensive ein Ausbildungsangebot. Weiterhin sieht das Kinder- und Jugendprogramm die verstärkte Einbindung der Jugendlichen über den Ausbau der politischen Beteiligungsrechte auch für Jugendliche ab 16 vor. Am Sozialministerium soll ein Jugendbeirat gebildet werden, mit dem sich die Jugendlichen auf Landesebene zu allen sie betreffenden Fragen direkt Gehör verschaffen können.

Für Kinder- und Jugendpolitik stehen in diesem Jahr mehr als 150 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Rund 122 Millionen Euro gibt das Sozialministerium für jugend- und familienpolitische Leistungen aus, davon ca. 90 Millionen für Kindertagesförderung.

Stand: 01.12.2011

Willkommen auf unserer Homepage.
Hier erfahren sie alles Wichtige zum Verbund für Soziale Projekte e.V. in Mecklenburg-Vorpommern.


 

 



„Wenn die Eltern schon alles aufgebaut haben, bleibt den Söhnen und Töchtern nur noch das Einreißen.“

Karl Kraus (1874-1936),
österr. Kritiker, Satiriker, Essayist u. Dramatiker

 

Der VSP wird freundlicherweise unterstützt durch: