Die enge Kooperation offener Jugendarbeit mit Schulen und den Angeboten der Schulsozialarbeit ist geboten, da die Schule zwar einerseits vor der Aufgabe steht, sich der umgebenden Umwelt gegenüber zu öffnen, deren Impulse zu integrieren, andererseits aber durch reglementierte Curricula und zeitliche Bedingungen wie auch begrenzte materielle Ressourcen gerade in dieser Hinsicht behindert ist. Gemeinschaftliche Projekte mit Kooperationspartnern außerhalb der Schule können bei dieser Öffnung helfen, zumal knappe Ressourcen effektiver genutzt werden können.
In der Kooperation von Schule und Jugendhilfe kann die gemeinsame Aufgabenstellung, nämlich die Förderung sozialer Kompetenz, einer Erziehung zu Toleranz und Rücksichtnahme, praxisnahe in Angriff genommen werden, ohne daß sie Aspekten der Leistungsbewertung untergeordnet werden muß.